At-Angbar

Rassenbeschreibung :

Aussehen :
Arkoniden sind in der Regel 1,80 bis zwei Meter groß und im Vergleich zu Menschen langschädelig. Anstelle von Rippen weisen sie im Brustbereich massive Knochenplatten auf. Haut und Haare sind meist albinotisch weiß. Die Augen männlicher Arkoniden sind rötlich, die weiblicher Arkoniden zeigen oftmals einen charakteristischen Goldton. Bei starker Erregung scheiden die Augen ein Sekret ab.

Besonderheiten :

Das Gehirn der Arkoniden weist einen zusätzlichen Sektor auf, der normalerweise brachliegt, aber durch eine ARK SUMMIA genannte Prozedur als »Logiksektor« aktiviert werden kann. Ein solches »Extrahirn« vermag mit seinen Besitzer als scheinbar eigenständige Persönlichkeit zu kommunizieren und macht ihn anderen Arkoniden weit überlegen.

Personendaten:

Rasse: Arkonide
Geschlecht: männlich

Alter: 10589 Jahre (kosmischer Zeitrechnung)

Charstory: ( Extreme Fehler bitte an mich melden ;-) )

Als Sohn des Mascudar da Gonozal, Imperator Gonozal VII, und Imperatix Yagthara, geborene Agh´Hay-Boor, erblickte er am 35. Prago des Dryhan 10.479 da Ark das Licht der Welt
Doch statt Herrscher eines Sternenreiches zu werden wurde er verdammt in alle Ewigkeit. Von "ES" erhielt er das Amulett ewiger Jugend und wurde von seiner Heimatwelt getrennt. Getrennt durch Zeit, Raum und Dimensionen des seins.
Auf seinen Reisen durch viele Welten, beim Aufbau vieler Kulturen und dem Kampf gegen die Mächte der Finsternis lernte er den Umgang mit dem arkanen Gewebe.
Doch auf seiner Suche nach einem Weg nach Hause geschah vor langer Zeit ein verheerender Unfall der sein Schicksal bis heute besiegelt.
Abgeschnitten von seiner Heimatwelt versuchte er in einem selbst erbauten Tempel ein magisches Portal zu errichten das ihn durch Raum und Zeit hindurch zu seiner Heimatwelt bringen sollte. Doch es kam anders.
Statt ihm wurde sein Tempel durch den Raum geschleudert bis hin zu dem Ort an dem er seine Heimatwelt vermutete.
Zeitgleich zerbrach irgendwo im Universum ein Kristall in tausend Splitter.
Er selbst blieb jedoch zurück auf dieser Welt und wurde durch die Zeit geschleudert. Er fiel zurück in die frühe Entwicklungsphase dieser Welt und wurde maßgeblich am Lauf der Geschichte beteiligt. Mit seiner Hilfe wurde in den kommenden Jahrhunderten die Elfenallianz geschlossen. Eine Allianz die ein seit undenkbaren Zeiten zerstrittenes Volk zu einer Einheit verschweißte die sie zu unbestrittenen Herrschern dieser Welt machte.
Zumindest solange bis ein Wesen der Hölle namens Diablo diese Welt, Antartika, betrat.
Diablos Armeen waren stark, allen voran seine Brut der Nacht. Die Vampire.


At... bekämpfte mit der Elfenallianz zusammen Diablo und seine Armeen.
Viele Vampire wurden getötet in dem Kampf damals. Die Fürstin jedoch besiegte At-Angbar.
At-Angbar, gefangener der Ewigkeit der er schon damals war.
Sie entdeckte sein Geheimnis tief in seinen Gedanken und erkannte in ihm etwas das ihr glich. Sie verliebte sich sogar in ihn. Sie wollte ihn als den seinen haben.
Er machte ihr den Vorschlag das sie doch gemeinsam über die Welten ziehen können, als Vampire. Sie ging darauf ein und At... gewann dadurch einen wichtigen Punkt im Kampf gegen Diablo. Die Herrin der Vampire verließ Antartika und Diablos Armeen waren um ein vielfaches geschwächt da der Nachwuchs an Vampiren und Ghouls ausblieb.
Seine damals letzte Aktion auf Antartika, ein mächtiger Zauber, erschuf ein Ebenbild von ihm das seine Freunde im Kampf gegen das Böse weiterhin unterstützen sollte.
Ein schwerer Fehler, denn Hysteria hatte ihn bereits gebissen und so vollzog sein Ebenbild fast dieselbe Wandlung wie er selbst und wurde zu einem Vampir.

Gehetzt von den Lichtkämpfern wegen seiner Art und gejagt von Diablos Anhängern wegen seiner Herkunft und seiner Ziele schwor At's Ebenbild Rache an seinem Schöpfer und verließ nur wenige Jahre später ebenfalls Antartika

At... der jedoch das Amulett des ewigen Lebens in sich trägt, das ihm einst von ES verliehen wurde, durchlebte eine leicht andere Wandlung.
Der Zauber des Amulettes verhinderte eine komplette Wandlung zum Vampir.
Zwar gewann er Geschmack an frischem Blut, jedoch wurde das Tier nie so mächtig in ihm das er um jeden Preis an das Blut hinankommen musste. Auch Sonnenlicht schien ihm nichts auszumachen, so das er am Tage an seinen Plänen arbeiten konnte Hysteria für immer zu beseitigen und in der Nacht mit ihr gemeinsam auf Beutezug gehen konnte.
Eine Vampirfürstin ließe sich nun mal nicht einfach einen Holzpflock ins Herz rammen.
Lange Zeit war Hysteria's vertrauen zu ihm zu gering als das ein einfacher Plan sie zu beseitigen auch nur annähernd erfolgversprechend war. Sie schlief nicht einmal in seiner Nähe, geschweige denn das sie ihn am Tage überhaupt in ihre Nähe ließ. Schneller als es ihm lieb war hatte sie wieder eine Schar von Ghouls um sich versammelt die bereit waren ihr Leben für sie zu geben.
So reisten sie gemeinsam viele Jahrhunderte über verschiedene Welten, zeugten neue Vampiere und verbreiteten so die Rasse der Vampire über viele Welten.

Auf verschiedenen Welten schienen sie bereits bekannt zu sein und wurden entsprechend empfangen. Man jagte sie wie die Herren des Schreckens selbst.
Während Hysteria solche Welten recht schnell wieder verlassen wollte, war es der Forscherdrang von At... der ihn auf solchen Welten für einige Zeit verweilen liess.
Fragen wie "Woher kennen sie uns und unsere Namen" waren es die ihn vorantrieben.
Immer und immer wieder stieß er dabei auf Spuren seiner selbst die sie verraten hatten und er fragte sich bereits ob er in ferner Zukunft eine Zeitreise plante um in der Vergangenheit gemachte Fehler wieder auszubügeln. Doch dann erfuhr er die Schreckliche Wahrheit.
Sein Ebenbild, das er auf Antartika zurückgelassen hatte, war auf der Jagd nach ihm und durchreiste dabei nicht nur den Raum, sondern auch die Zeit. Allen Anschein nach war er von Antartika verbannt worden und hegte gefährliche Rachepläne an seinem Schöpfer und allem was dem etwas bedeuten könnte. At-Angbar hatte sich den gefährlichsten Gegner den er sich vorstellen konnte selbst geschaffen.
Immer wieder stolperte er während seinen Forschungen auch über Hinweise, Hinweise auf einen Kristall der zerbrach und das Gefüge des Universums durcheinander gebracht haben soll.
Welten später, in Zeit kaum zu ermessen, schaffte At... es, Hysteria durch ein Portal zu schicken das in das innere einer Sonne führte. Es erforderte viel Geschick sie durch das Portal zu führen, denn man konnte die Hitze auf der anderen Seite fast spüren. Doch die Vorbereitungen die er getroffen hatte waren zu perfekt geplant. Als Hysteia durch das Portal schritt war sie festen Glaubens auf der anderer Seite die Möglichkeit zu finden auch am Tage wandeln zu können.
Sein Kampf gegen Hysteria fand ein Ende. Der Preis den er zahlte war hoch, doch als er sah wie all ihre Ghouls von dem Fluch befreit wurden und wieder ihr menschliches Dasein erlangten wusste er dass es sich gelohnt hatte.
Nur er selbst wurde nicht befreit und damit auch nicht die von ihm gezeugten "Küken". Hatte er doch in einem Moment der höchsten Gelüste zuviel von Hysterias Blut getrunken um selber noch als Ghoul zu gelten. Er war für immer das was sie aus ihm gemacht hatte. Doch er hatte längst gelernt damit zu leben.

Die Zeit mit Hysteria war für ihn wie eine psychische Martertour und er schrickt selbst heute noch manchmal schweißgebadet aus dem Schlaf hoch weil ihn die Gesichter derer Verfolgen die durch Hysteria und ihn ihre Existenz verloren.
Selbst die vielen Jahre die er damit verbrachte Diablo auf den verschiedensten Welten aufzuspüren, sich ihm und seinen Gefolge im Kampf zu stellen, heilten nicht seine geistigen Wunden.

Das einzige was in dieser Zeit immer mal wieder wirklichen Trost spendete war dieser Krieger, dieser Heilige Krieger der engelsgleich in seiner Rüstung strahlte und den er wirklich auf jeder Welt auf der Diablo sein Unwesen trieb auch antraf.
Dieser Krieger schaffte es immer wieder auf seine klerikale Art ganze Armeen unter dem Siegel des Lichtes zu vereinen. Selbst die einfachen Völker dieser Welten lobpreisten ihn als den Erlöser, den vom Himmel gesandten.
Dieser Krieger nahm auch At... wahr, nie wird er vergessen wie sie sich auf der 5 Welt auf der Diablo sein Unwesen trieb begegneten.
At... glitt auf einem heraufbeschworenem geflügelten Pferd in Richtung der sogenannten Dunkelfelsen, das Gebirge in dessen tiefen Höhlen sich Diablo sein Hauptquartier eingerichtet haben sollte. Nicht weit unter ihm sah er wie sich einige der dort lebenden Wesen bereits zusammenpferchten um sich gegen den Ansturm von Diablos Horden zu rüsten.
Urplötzlich wieherte sein "Pegasus" und stoppte den Flug, ein hell gleißendes Licht blendete ihn fast bis zur Blindheit. Doch eben nur fast, denn das was er dann sah erfüllte ihn mit ebensoviel Ehrfurcht wie Wärme.
Vor ihm schwebte ein Weisser Drache dessen Anmut und Edel einen Glanz ausrahlten wie er ihn selten zuvor gesehen hat, auf dem Rücken dieses Drachen saß ein Krieger, im Schein des Lichtes sah es so aus als würden die Flügel des Drachen mit Flügeln verwachsen die zu dem Krieger gehörten.
Ohne das der Krieger seinen Helm abnahm erklangen Worte die erfüllt waren von Wärme und Barmherzigkeit.
"Du kämpfst seit jeher für eine gute Sache, obgleich du einen dunklen Fleck in deiner Seele trägst. Ziere dich nie meine Hallen zu betreten, solange du nicht wieder dem Schatten verfällst wirst du dort, wo ich Zuhause bin, immer einen Platz der Wärme finden."
At... war ob dieser Worte etwas überrascht und noch bevor er etwas sagen konnte glitt der Krieger mit dem Drachen hinunter in Richtung des Dorfes, das sich dort unten auf einen Krieg vorbereitete. Nur um ein paar Augenblicke später waren der Krieger nicht mehr zu sehen. Nur der Drache flog seine Runden über das Dorf und ließ ein paar seiner Schuppen niederfallen.
Später sah At... das sich die Dorfbewohner aus diesen Schuppen Rüstungen und Schilder angefertigt hatten die sie besonders gut gegen die Horden Diablos zu schützen vermochten.
...............

Es folgten noch vier weitere Welten auf denen At... gegen Diablo und seine Horden anging, vier Welten auf denen ihm wieder dieser Krieger begegnete.
Auch wenn At... den Krieger nie hat selber kämpfen sehen so wusste er doch das dieser seinen Kampf gegen Diablo auf eine ganz besondere Art führt.
Die Horden von Paladinen, Kriegern, Klerikern die sich ihm anschlossen waren Beweis genug dafür das er es verstand seine Sache vor den Wesen einer Welt zu vertreten und diese davon zu Überzeugen das Diablo's Wege Irrwege sind die in das Verderben führen.

..............

Dann kam der Moment des Rückzuges.
Die Zeit in der At... bewusst war das dort draußen irgendwo ein Ebenbild von ihm, auf der Suche nach ihm war. Das dieses Double auf dieser Suche es schaffte ein Feindbild aufzubauen das At... als Gefolgsmann der Dunkelheit und des Todes darstellte.
Dieses Double baute auf Welten ganze Kulte um den Namen At-Angbar auf. Kulte die viele Jahre für Tod und Verderben sorgten.
Auf einigen Welten schaffte At.... es die Wege dieser Kulte umzulenken, schließlich sahen sie in ihm ihren Gründervater.
At... schaffte es sogar ihnen von der drohenden Gefahr eines Doppelgängers zu berichten der die Geschicke der Angbarer wieder in die Dunkelheit führen wolle.
Auf diese Art hinterlies er aber auch eine Spur für seinen Doppelgänger die sie früher oder später zusammenführen musste.

Und so zog sich At... auf einer dieser Welten auf eine abgelegene Insel zurück und wartete.

----------------------------Die Insel der Zusammenkunft ------------------------------------
-Auszug aus dem Buch Raico Ebel's ( Der meinen Char darin verwendete )
"Im Schatten des Mondes Kapitel 16 der Fluch des At-Angbar"
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Die eigentlichen Bewohner dieser Insel waren riesige seltsame Vögel, die meistens majestätisch in der Luft schwebten.
Vor vielen Jahren ihrer eigenen Zeitrechnung, war ein Schiffswrack an ihre Küste gespült worden und die Vögel hatten dieses Ereignis mit einem großem Fest gefeiert. Doch der Schrecken war groß gewesen, als plötzlich aus den tiefen des Wracks ein erbärmliches Wimmern an ihre Hörorgane drang.
Nur ein besonders kleiner weiblicher Vogel war in der Lage in das Wrack einzudringen und fand versteckt in einer kleinen Kajüte ein männliches Menschenbaby.
Da sie gerade ihr eigenes Junges verloren hatte, bat sie den Rat der Vögel darum, dieses Baby als ihr eigenes anzunehmen.
Der Rat sah darin vorerst keine Gefahr und gewährte ihr diese Bitte, doch nur solange, bis der Knabe das achtzehnte Lebensjahr vollendet hatte. Dann sollte er in die Welt der Menschen zurück kehren.
Als der Knabe das sechzehnte Lebensjahr vollendet hatte, betrat ein weiterer Mensch die Insel.
Hierbei handelte es sich um den Magier At-Angbar, der eine Stelle suchte, wo er vor sich selbst sicher war. Er ahnte nichts von dem kleinem Jungen, bis dieser ihm eines Tages über den Weg lief.
Die beiden wurden Freunde, ohne das der Junge dem Magier jemals gegenüber seine Verbundenheit zu den Vögeln kund tat. Seine Ziehmutter hatte ihn darum gebeten, als sie die Sehnsucht des Jungen erkannt hatte, Kontakt zu diesem fremden Menschen aufzunehmen.
So verbrachten die beiden zwei sehr schöne Jahre mit einander und At-Angbar brachte dem Jungen sehr viel seines Wissens bei. Doch er merkte schnell, das der Junge sich nicht zu einem großem Magier eignete, sondern eher zum Kämpfer geboren war.
Eines nachts, draußen heulte ein starker Sturm, geschah etwas seltsames.
Der Junge kam gerade von seiner Ziehmutter zurück und wollte seinen Freund At-Angbar besuchen, als er eine torkelnde Gestalt am Waldrand bemerkte.
Er lief durch den Sturm auf die Figur zu und dachte At-Angbar vor sich zu haben, doch plötzlich erhob die Figur ihre Arme und zwei gewaltige Feuerbälle kamen auf den Jungen zugeschossen.
Bevor er sich in Sicherheit bringen konnte, wurde er getroffen und verglühte auf der Stelle.
Ein lauter Schrei schallte von der anderen Seite des Strandes herüber und jetzt trat At-Angbar aus seiner kleinen Hütte.
Der Sturm hielt für wenige Sekunden den Atem an, nur um dann mit doppelter Kraft zurückzuschlagen.
Die Gestalt am Waldrand lachte laut auf und schritt dabei langsam auf At-Angbar zu,
"Hab ich dich endlich gefunden, Meister der Feiglinge" schrie die Gestalt über den Lärm des Sturmes hinweg.
At-Angbars Augen weiteten sich entsetzt.
Dies war er selbst. Dies war der At-Angbar vor dem er sich schon seit hunderten von Jahren versteckte.
Dies war der At-Angbar, vor dem er durch die Anker der Zeit geflohen war. Nun endlich hatte er ihn gefunden.
Es begann ein Kampf, der nach und nach die halbe Insel in Schutt und Asche legte und mit jedem Strauch oder Baum, der dabei in Flammen aufging, bekam der Sturm neue Nahrung. Bald wütete auf der ganzen Insel ein einziges riesiges Feuer.
Die Vögel, die sich vor dem Sturm in ihre tiefen Baumhöhlen versteckt hatten, bekamen erst viel zu spät mit, was dort draußen passierte und als sie endlich etwas ahnten, war der Zeitpunkt die Höhlen zu verlassen bereits überschritten. Das Feuer versperrte ihnen den Weg.
Keiner der Vögel überlebte dieses Chaos, alle verbrannten sie qualvoll in ihren eigenen Höhlen.
Als der Sturm sich nach drei Tagen legte, stand eine einsame Gestalt am Strand und blickte auf das verbrannte Land.
Kein Vogel war am strahlend blauen Himmel zu sehen und kein junger Mann kam freudestrahlend auf ihn zu gesprungen.
Eine große Trauer überkam At-Angbar.
Was hatte ihn dieser Sieg gekostet?
Zwar hatte er endlich sein eigenes böses Ich besiegt, aber dafür hatte er eine ganze Rasse riesiger Vögel vernichtet und den einzigen Freund, den er jemals hatte, mit in das Verderben gerissen.
Eine Träne fiel zu Boden und die heiße Asche saugte sie gierig auf.
Langsam senkte At-Angbar den Blick und trat dann an einen verbrannten Baumstamm heran. Müde zog er ihn ins Wasser und setzte sich dann darauf.
Die einsetzende Ebbe zog ihn auf das Meer hinaus und er hatte Angst sich umzusehen.
Ganz langsam verschwand er am Horizont!
Aber da, wo seine Träne zu Boden gefallen war, geschah etwas seltsames.
Langsam breitete sich eine dunkle Fläche immer weiter aus und überzog nach wenigen Stunden bereits die ganze Insel.
Hier und da bildeten sich kleine Knospen an den verbrannten Baumstämmen und an einigen Stellen wuchs plötzlich wieder Gras.
Das ging so schnell, daß man dabei sogar zuschauen konnte und bereits zwei Tage später erstrahlte die Insel wieder in ihrer alten Pracht.
Nur an einer einzigen Stelle wuchs absolut nichts. Hier schien die schwarze Asche allem Leben standzuhalten.
Dies war die Stelle, wo der erste Mord an dem jungen Mann stattgefunden hatte.
Selbst wenn ein leichter Wind über die Insel wehte, schien die Asche am Boden zu kleben.


---------------------------------------------Auszug Ende ---------------------------------------------

Nach diesen Geschehnissen war At... müde geworden, müde des Kampfes, des Daseins all dessen was sein Leben ausmachte.
Er zog sich in den Tempel des Lichts zurück der seit dem Unfall mit dem Strom der Zeit zwischen den Welten schwebt und verbarg sich dort für viele Jahre.
Bis zu dem Tag an dem seine Beobachtungen der Sterne und der Welten ihn auf etwas aufmerksam machten das seinen Willen stärkte wieder aktiv zu werden.

Diablo, der Urvater seines Fluches und Zerstörer vieler Welten, der Seelenfresser selbst.
Er hatte eine neue Welt gefunden auf der er sein Unwesen treiben konnte und dummerweise hatte er diese Welt bereits gegen überweltliche Feinde wie At... geschützt.
Seine Versuche diese Welt zu betreten waren jedoch zum Scheitern verurteilt.
Diablo hatte Vorkehrungen getroffen die es ihm unmöglich machten in seiner ursprünglichen Form diese Welt zu betreten. Es vergingen Jahre bis er es schaffte diese Welt auf astrale Weise zu betreten. Nicht zuletzt schaffte er es deshalb, weil er eine Ruine fand die auf sonderbare Weise eine Verbindung zu seinem Tempel hatte. Sie glich dem einfachen Altarraum seines Tempels, in dem er damals die magischen Rituale vollzogen hatte um das Portal mit Energie zu versorgen.
Doch in seiner Astralen Erscheinungsform konnte At... nicht wirklich in den Kampf gegen Diablo eingreifen und blieb so, zu seinem Bedauern, in diesem Kampf ein kleines Licht.
Mit großer Sorgfalt entwickelte er nebenbei ein Wesen das er auf diese Welt, die als Schattenwelt bekannt ist, entsenden konnte. Als seine "Tochter" Shaylin Bragna entsendete er sie auf die Suche nach einem Körper den er übernehmen kann.
Es dauerte wieder Jahre bis Shaylin schließlich tief in den Höhlen der Welt einen Diablotreuen Diener fand der als Wirtskörper dienen konnte.
In gemeinsamer Arbeit schwächten sie diesen Magier soweit bis At... in seinen Geist eindringen konnte. Der Mentale Kampf der dann stattfand dauerte Tage. Doch am Ende siegte At... über den Geist des Magiers und sperrte ihn in einen Edelstein.
Als er in diesem Körper das erste mal aus den Höhlen trat beginnt seine Geschichte auf dieser Welt. Der Schattenwelt.
Doch er kam zu spät.
Nicht weil Diablo bereits gewonnen hatte, nein Diablo war bereits geschlagen und verbannt. Und allen Anschein nach schien Diablo diesmal auf ewig in einem Gefängnis der Tiefen dieser Welt gefangen zu sein.
Und die Bauern, Handwerker und Händler feierten die Krieger, Paladine und Magier die im Namen ihres Gottes dafür gesorgt hatten das Diablo in dieses Verließ gesperrt wurde.
Der Name ihres Gottes.....
Es war das erste mal das At... diesen Namen unter dem Aspekt der Göttlichkeit hörte, doch er konnte nicht leugnen das darin die Wahrheit steckte.
Tyrael, der Krieger des Lichts, derjenige der auf dem weißen Drachen ritt, ein Gott der Paladine und Kleriker mit seiner Kraft versorgt um gutes auf den Welten zu verbreiten.

Auf dieser entdeckte er dann auch das erste mal nicht nur einen Hinweis auf die so lange gesuchten Kristallsplitter, nein er fand einen Splitter des Kristalls selbst, oder mehr einen Splitter eines Splitters.
Als es eben dieser Kristallsplitter war der als eine Komponente das Gefüge des Arkanen Gewebes um diese Welt wieder schließen konnte, wusste er das er auf dieser Welt einen festen Platz finden müsse. Und sei es nur um am Ende der Zeit diesen Splitter an sich zu nehmen und ihn zu den anderen Splittern die sich sicher dort, am Ende der Zeit, finden würden hinzu zu fügen.

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Lange Zeit diente ihm der Körper des Diablodieners als Wirt. Gute Dienste hatte er ihm geleistet und nicht zuletzt durch diesen Körper erreichte er es, ein Ansehen auf der Schattenwelt zu gewinnen das ihm sogar einen Posten im Stadtrat von Trinsic verschaffte.
Im Grunde war seine Maskerade in den letzten zwei Jahrzehnten mehr als gelungen. Außer ein paar seiner "Artgenossen", wie er sie gerne bei sich nannte, wusste keiner das er im Grunde wie ein Daywalker war. Zwar traten auch diese ihm meist mit etwas Skepsis entgegen, da sie erkannten das der Körper nicht der eines Daywalkers ist, doch die meisten behandelten ihn freundlich und akzeptierten ihn. Vor den Vampiren dieser Welt versuchte er sein Geheimnis weitestgehend zu verbergen, doch war er sich nie sicher ob das hundertprozentig gelungen ist. Auch wusste er nicht wie sie damit umgehen würden. Denn schließlich war er zwar einst von einer Vampirfürstin zu einem Vampirdasein verdammt, doch durch das Amulett das in seiner Brust verwachsen war nie vollständig zu einem Vampir gewandelt worden. Wie die Tagwandler mochte ihm das Licht der Sonne nichts anhaben doch das "Tier Kains" kam nie wirklich in ihm zum Vorschein. Zwar spürte er die stärkende Kraft eines guten Schluckes frischen Blutes doch es war nie Lebensnotwendig für ihn gewesen. Eher war es wie der Verzehr eines guten Weines den er von Zeit zu Zeit genoss.
Zwanzig Jahre hielt er diesen Körper nun durch Magie künstlich am Leben. Seit fast 15 Jahren im Grunde sinnlos, da die einzige Barriere die ihn hinderte selbst diese Welt zu betreten beseitigt war. Diablo war verbannt, seine Macht war gebrochen und das schon seit langer Zeit.
Doch es schien die einfachere Lösung zu sein den Wirtskörper zu erhalten, da er sich so schon einige Freunde geschaffen hatte und einem Aufstieg in der Gesellschaft Schattenwelt kaum etwas im Wege stand.
Dieser Körper jedoch war nun alt und fing langsam an zu sterben. Die Kraft die er aufwenden musste um seinen astralen Körper als geistigen Lenker dieses Körpers zu nutzen zerrte schon so sehr an seinen Kräften das es immer schwerer wurde diesem Körper ein jüngliches Aussehen zu verschaffen.
Der tatsächliche Biorhythmus dieses Körpers war längst abgelaufen und zum Stillstand gekommen.
Sollte er es wagen diesen Körper noch länger über diese Welt wandern zu lassen so wird er zwangsläufig anfangen zu faulen und zu verwesen.

Er überlegte welche Möglichkeit der ihm zur Wahl stehenden die praktikabelste und beste wäre. Zum einen könnte er sich einen neuen Wirtskörper suchen und erneut versuchen den Geist seines Opfers in einen Kristall zu verbannen und die Kontrolle über den Körper zu erhalten.
Das würde jedoch bedeuten dass er zusätzlich zu dem Kraftaufwand den Körper zu erhalten und zu lenken auch noch Kraft benötigte den Wesen die ihn anschauten eine Illusion zu verschaffen die sie den alten Körper sehen lassen würde.
Sicherlich würde dieser Kraftaufwand weit aus eher dazu führen das er wieder einen neuen Körper brauche. Ein angewidertes Schütteln durchzuckte seinen Körper. Nein ein Parasit wollte er nicht sein. Also bliebe nur die Möglichkeit diesen Körper abzustoßen und seinen eigentlichen Körper auf diese Welt zu holen. Sicherlich würde er einige Gedankenströme der Wesen die ihn kennen verbiegen müssen damit sie in seinem "neuen" Körper den alten At-Angbar sehen würden. Doch das würde ihm um einiges leichter fallen als während einer Astralreise einen Körper zu lenken, am Leben zu erhalten und eine illusionistische Erscheinung um ihn herum aufzubauen. Außerdem wäre es
wesentlich ungefährlicher, da es weniger einfach zu entdecken sei.
Seine "Artgenossen" würden ihn alleine an der Gedankenstruktur erkennen demnach bestände da keine Veranlassung deren Gedanken zu manipulieren. Was außerdem eine gewisse Gefahr mit sich bringen würde. Den kein Daywalker oder auch Vampir lässt sich gerne die Gedanken verbiegen und man macht sich denselben zum Todfeind wenn man bei dem Versuch erwischt werden würde.

Sein Entschluss stand fest. Dieser alte, langsam verfaulende, Körper musste beseitigt werden.
Da er schon vor einiger Zeit die Verbindung zwischen seinem Tempel und der Schattenwelt zu einem stabilen Weg vollbracht hatte entschloss er diesen Körper in seinem Tempel zu entsorgen.
In den leeren Weiten zwischen den Welten wird ihn niemand finden.
Es war sicher nicht die beste Zeit einen längeren Aufenthalt im Tempel zu erwählen, doch was blieb ihm übrig.
Sollte er im anstehendem Krieg als verwesender Magier auftauchen und die Gefahr eingehen das dieser immer schwächer werdende Körper zu einem Hindernis sondergleichen für ihn werden würde??
Nein auf keinen Fall. Er hoffte das die Zeit der Regeneration in seinem eigenen Körper nicht allzu lange andauern würde. Doch groß war diese Hoffnung nicht. Hatte er doch in den letzten Zwei Jahrzehnten seinen Körper immer nur mal ein paar Stunden genutzt um wichtige Labor Tätigkeiten im Tempel in die Wege zu leiten.
Sein wahrer Körper wird Zeit brauchen, Zeit zu neuen Kräften zu kommen und sich mit eben diesen seinen Aufgaben erneut zu widmen.
Er blickte noch einmal aus dem Fenster seines Hauses, bevor er das Portal zu seinem Tempel durchschritt.
"Ich habe so viele Welten gesehen.
Königreiche kamen und Königreiche gingen.
Und alles was in all den Jahrhunderten noch an sie erinnert
sind die Weisheiten alter Reiche, welche die Barden in ihren Liedern besingen."

Wehmütig und gewiss darüber eine Lange Zeit diese Welt nicht mehr zu betreten trat er in der Sekunde durch das Portal als es anfing sich aufzulösen.

Nachdem er in seinem Tempel angekommen war, verließ er den Körper und kehrte zurück in seinen ureigenen Körper.
Viele Wochen lag dieser nun schon auf der Bahre, angeschlossen an kunstvoll gebastelte Schlauchsysteme die ihn mit künstlicher Nahrung versorgten. Er merkte wie jedes Mal, wenn er nach Hause kam, in seinem eigenen Körper erwachend, die Nachteile dieser Ernährung. Geschwächt und müde erhob er sich. Sein Blick fiel auf den toten Körper des alten Magiers den er vor über zwanzig Jahren übernahm, dann blickte er aus einem bestimmten Fenster des Tempels. Im Zentrum dieses Fensters war ein Stern zu sehen, der Stern um den sich der Kristall mit der Seele dieses Magiers seit Zwanzig Jahren dreht.

Rico, sein treuer Diener im Tempel, wurde angewiesen die Leiche des Magiers zu entfernen. At.. ordnete an das eine anständige Bestattung vollzogen werden solle, genau so eine wie sie in den Protokollen des Tempels für ihn selbst vorgesehen wäre.

In den folgenden Tagen stärkte er seinen Körper und seinen Geist durch andauerndes, körperliches und mentales, Training sowie nahrhafte und herzhafte Nahrung bei der auch ein Glas frischen Blutes nicht fehlen durfte.
Am sechsten Tag nach seiner Ankunft im Tempel war im Grunde genug Kraft in seinem Körper.
Doch er wollte das sein Dasein auf der Schattenwelt in eine Art Vergessenheit geriet.
Und so nahm er, wie in den Jahren bevor er die Schattenwelt betreten konnte, seinen Platz vor den Beobachtungskristallen ein.
Negatius Macht schien noch immer zu verhindern das außenstehende mit Hilfe magischer Mittel die Schattenwelt beobachten könnten, obgleich das Problem auch ganz woanders liegen könnte.
Im Tempel wurde Order erlassen die Konstruktionen genauestens zu untersuchen und eventuell aufgefundene Fehlerquellen zu bereinigen, so dies denn möglich sei.
Rico hatte Zugang zu all dem nötigen Wissen des Tempels um die Konstruktion der Beobachtungskristalle, so das es der Hilfe von At... nicht wirklich bedurfte um eine eventuell anstehende Reparatur zu vollziehen.
Einzig die magischen Komponenten bedurften der Wartung von At... selbst. Doch diese waren dem Anschein nach alle in Ordnung.

Ein paar Tage beobachtet er gelangweilt die Sterne und die Wartungsarbeiten abwechselnd, dann entschloss er sich das Portal zur Schattenwelt zu öffnen und vor Ort Erkundigungen einzuziehen wie es um die Lage dort steht.
Außerdem würde er seinen Posten im Rat von Trinsic freistellen. Es ist ohnehin fraglich ob man ihn in seiner jetzigen Erscheinung wiedererkennen würde, zwar gab es eine gewisse Ähnlichkeit seiner Gesichtszüge mit denen des alten Magiers, dessen Körper er so lange nutzte, jedoch schien sein jetziges äußeres um etwa 60 Jahre Jünger zu wirken als jenes, welches den Schattenweltlern bisher bekannt war.